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Asbest

Aufgrund der sehr guten physikalischen und chemischen Eigenschaften wurde Asbest seit dem Jahre 1945 verstärkt als Werkstoff eingesetzt. Asbest fand Anwendung v.a. für Isolierungen, hitzebeständige Dichtungen, Bremsbeläge, feuerfeste Gewebe, Rohrleitungen, Dachplatten, Bodenbeläge und vieles mehr. Hauptverwendungsbereich war die Baustoffindustrie. Trotz der guten technischen Eigenschaften musste bald erkannt werden, dass die kurzfaserigen, lungengängigen Asbeststäube eine erhebliche Gesundheitsgefahr, (insbesondere für die Atemorgane) darstellten. Die Tendenz der Neuerkrankungen durch Asbest ist stark zunehmend.
Seit 1993 ist die Herstellung sowie die Verwendung von asbesthaltigen Produkten bis auf ganz wenige Ausnahmen verboten worden.

Asbest zählt seit 1990 zu den sehr stark gefährdenden, krebserzeugenden Stoffen!

Die Gefährdung ist neben anderen Faktoren auch abhängig von der Anzahl der Fasern je m³ Atemluft. Erkennbar wird die Asbesterkrankung oft erst nach etwa 20 Jahren.

 

Beim Bearbeiten, beim Ausbau und bei der Entsorgung von asbesthaltigen Stoffen ist deshalb größte Vorsicht geboten!

Bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten von Asbestprodukten sind die Grundsätze der TRGS 519 (Technische Regel für Gefahrstoffe) unbedingt zu beachten. Seit dem 01.10.1992 dürfen Handwerker Arbeiten an Asbestprodukten nur durchführen, wenn Sie zumindest die Sachkunde nach TRGS 519, 2.6 Anl. 4 erworben haben.
Verstöße gegen die einschlägigen Vorschriften beim Umgang mit Asbestprodukten können öffentlichrechtliche, zivilrechtliche, arbeitsrechtliche und auch strafrechtliche Konsequenzen haben.

Entsorgung:

Bei Baustoffen aus Asbestzement handelt es sich überwiegend um Dachplatten (Eternit), Blumenkästen, Fassadenverkleidungen, Rohrleitungen und Fensterbänke.
Beim Ausbau der Asbestzementbaustoffe sollte darauf geachtet werden, dass diese möglichst nur in unzerbrochenem Zustand als Ganzes ausgebaut werden. Sie sollten vollständig befeuchtet bzw. mit Faserbindemittel eingesprüht werden und sind staubdicht einzupacken. Dadurch werden Verwehungen der Asbestfasern während des Transportes und beim Abladen ausgeschlossen.

Ablagerungsbedingungen auf der Kreisabfalldeponie Beselich

Asbestabfälle sind an der Kreisabfalldeponie Beselich grundsätzlich staubdicht eingepackt und möglichst feucht bzw. mit Faserbindemittel behandelt anzuliefern. Asbestabfälle dürfen nicht mit anderen Abfällen vermischt angeliefert werden. Erfolgt die Anlieferung ohne Kranwagen, sind die Asbestabfälle  in unbeschädigten 4 Schlaufen  Big-Bag´s anzuliefern. Geringe Mengen können auch ohne vorgenannte Hilfsmittel staubdicht eingepackt angeliefert werden, wenn Sie auf der Deponie vom Anlieferer selbst von Hand abgeladen werden. Das Gesamtgewicht je Palette oder Big-Bag darf 2 Tonnen nicht übersteigen.

Für gewerbliche Anlieferungen ist ein sogenannter Entsorgungsnachweis zu führen. Dieser ist rechtzeitig vor der Anlieferung beim AWB zu beantragen. 

Gebührenpflicht:

Die Gebühr ist sofort fällig. Gebührenpflichtig ist diejenige Person, auf deren Namen bzw. auf deren Rechnung Abfälle angeliefert werden. Die Bezahlung der Gebühr hat bar oder mit EC-Karte zu erfolgen. Für häufige Anlieferungen (gewerbliche Anlieferer) ist eine bargeldlose Begleichung der Gebühr mittels einer Einzugsermächtigung erforderlich.

 

Werden die Ablagerungsbedingungen nicht eingehalten, ist eine Annahme der Asbestabfälle auf der Kreisabfalldeponie Beselich nicht möglich.




Niederstein-Süd, 65614 Beselich, Tel.: 06484/9172-000, E-Mail: awb@awb-lm.de
Anmeldung Gehölzschnitt / Sperrmüll 06471/5169200, Elektroschrott 06482/5999
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