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Frühjahrszeit ist Kompostzeit im Garten

Seit Großmutters Zeiten findet Kompost in unseren Gärten Verwendung. Organische Küchenreste, Heckenschnitt und Grünabfälle werden kompostiert und jetzt im zeitigen Frühjahr im Garten ausgebracht. Diese Tradition ist im Zeitalter der mineralischen Düngemittel wegen des damit verbundenen Arbeitsaufwandes vielfach in Vergessenheit geraten.

Viele Hausgärtner wollen aber heute wieder ‚biologisch' gärtnern, sich ökologisch richtig verhalten und natürliche Ausgangsmaterialien in den Kreislauf der Natur zurückführen. Mit gutem, reifem Kompost, ob selbst hergestellt oder gekauft, kann man dabei eigentlich kaum etwas falsch machen.

Aufgrund seiner vielen wertvollen Eigenschaften ist Kompost äußerst vielfältig einsetzbar, insbesondere:

  • zur laufenden Bodenpflege im Zier- und Gemüsegarten
  • zur Bodenverbesserung und Düngung
  • bei Neuanlagen von Pflanz- und Rasenflächen
  • zum Mulchen (Bodenabdeckung) in Pflanzbeeten und unter Gehölzen
  • zum Beimischen ins Pflanzloch
  • als Beimischung in Blumenerden für Kübel und Balkonkästen.

Nicht geeignet ist der Kompost jedoch für Moorbeetpflanzen wie Rhododendron-Arten, Eriken und Heidelbeeren.

Da Kompost bereits viel organische Substanz und Nährstoffe enthält, kann auf eine zusätzliche Düngung und Kalkung oft verzichtet werden. Nur Mittel- und Starkzehrer brauchen noch ein wenig Stickstoff (z.B. Hornmehl).

Der Nutzen hochwertiger Komposte ist wissenschaftlich erwiesen. Im Gegensatz zur bloßen Mineraldüngung wird durch Kompost die Bodenfruchtbarkeit erhalten und sogar erhöht. Der Einsatz guter Komposte zeigt deutlich bessere Ergebnisse als die Anwendung von Torf und anderen Bodenverbesserern.

Gute Komposte

  • gleichen den Humusabbau aus und erhöhen den Humusgehalt,
  • bringen Leben in den Boden (Intensivierung der Bodenaktivität),
  • speichern viel Wasser für die Pflanzen,
  • sorgen für eine gute Durchlüftung des Bodens
  • ernähren die Pflanze stetig und harmonisch,
  • erleichtern die Bodenbearbeitung durch die krümelige Struktur,
  • wirken durch ihren Kalkgehalt gegen Bodenversauerung
  • und führen dem Boden die Stoffe wieder zu, die ihm durch die Ernte unserer pflanzlichen Nahrungsmittel entzogen wurden.

RAL-Gütezeichen KompostZunehmend bieten auch Kompostwerke und Gartenmärkte Kompostprodukte an. Das Rohmaterial dafür stammt aus der Biotonne, also aus der getrennten Sammlung von Rasen- und Heckenschnitt sowie Küchenresten. In größeren Kompostieranlagen wird dieses organische Material professionell kompostiert. Dabei entstehen viel höhere Temperaturen als im eigenen Komposthaufen. Unkrautsamen und Pflanzenkrankheiten werden zuverlässig abgetötet. Besonders hochwertige Komposte aus diesen Anlagen erhalten von der Gütegemeinschaft Kompost das RAL-Gütezeichen. Die Gütegemeinschaften Kompost haben eine Art ‚Kompost-TÜV' organisiert, der durch neutrale Analyselabors die Kompostqualität in den Kompostwerken ständig überprüft. Ein RAL-Gütezeichen garantiert dem Gartenbesitzer eine gleichbleibend hohe Qualität des Kompostes, die sich durchaus mit der des selbsterzeugten messen kann.

Gütegesicherten Kompost erhalten Sie in den Kompostieranlagen:

Weinbach-Gräveneck
An der Hohen Str., 35796 Weinbach - Gräveneck
Tel. 06471 - 42 26 0
Öffnungszeiten: Mo - Fr 7:30 - 16:30 Uhr

Beselich
Niederstein - Nord, 65614 Beselich
Tel. 06484 - 91 10 13
Öffnungszeiten Mo - Fr 7:30 - 16:30 Uhr

 

Für Einzelheiten fragen Sie die Abfallberatung des AbfallWirtschaftsBetriebes
Tel 06484 - 91 72 007.




Niederstein-Süd, 65614 Beselich, Tel.: 06484/9172-000, E-Mail: awb@awb-lm.de
Anmeldung Gehölzschnitt / Sperrmüll 06471/5169200, Elektroschrott 06482/5999
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